Die Arenshorster Konzertreihe
-ein Kleinod in der nordwestdeutschen Konzertlandschaft-

Die Arenshorster Konzertreihe blickt inzwischen auf eine über 30jährige Geschichte zurück. In den Anfangsjahren war sie ein Gemeinschaftskonzept zwischen der Kreismusikschule Osnabrück und dem Bohmter Kulturring mit der Aufgabe, vorwiegend Musikern aus dem Landkreis Osnabrück und der näheren Umgebung ein Forum für kammermusikalische Auftritte zu bieten.
In den letzten Jahren ist es unter der alleinigen Führung
des Kulturrings gelungen, sowohl bekannte Solisten wie auch hochkarätige Ensembles aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland für einen Auftritt in der Arenshorster Kirche zu gewinnen.
Das hat den Wirkungskreis und die allgemeine Akzeptanz
der Konzertreihe erheblich erweitert und die angebotenen
Programme werden gern von einer ständig wachsenden
Zuhörerschaft aus einem entsprechend großen Einzugsgebiet
wahrgenommen.
Dennoch ist es dem Kulturring ein sehr wichtiges Anliegen,
den musikalischen Nachwuchs im Landkreis Osnabrück zu
fördern. So haben mehrere Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ in einem Konzert der Arenshorster Reihe die Möglichkeit Wettbewerbsprogramm einem größeren Publikum zu präsentieren.
Außerdem gibt es für Posaunenchöre und Chorbesetzungen aller Art im beliebten Arenshorster Adventskonzert eine willkommene Gelegenheit, den Advent stimmungsvoll
einzuläuten, wobei der Erlös dieser Veranstaltung verschiedenen gemeinnützigen Zwecken zugute kommt.
Durch die Aufnahme in die Bundesauswahlkonzerte des
Deutschen Musikrats mit Preisträgern des Deutschen Musikwettbewerbs konnte das künstlerische Niveau noch deutlich gesteigert werden.
Das hat in jüngster Vergangenheit zu einer großen Zahl
von interessanten und spannenden kammermusikalischen
Begegnungen geführt und nicht selten kam es in den Programmen zu bundesdeutschen Uraufführungen.
Immer wieder gibt es in den Programmen der Arenshorster
Konzerte neu zu entdeckende Persönlichkeiten der
internationalen Konzertszene, was dazu geführt hat, dass
sich der Spielort Arenshorster Kirche zu einem Kleinod
in der nordwestdeutschen Konzertlandschaft entwickelt hat.